Inklusionskonzept – „Neuss für alle“

Inklusionskonzept
Inklusionskonzept

Die Stadt Neuss erarbeitet mit Expertinnen und Experten sowie Betroffenen ein zukunftsweisendes Inklusionskonzept. Unter dem Titel „Neuss für alle“ sollen Ziele und Maßnahmen für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen verbindlich gemacht werden.

Rund 70 Betroffene und Fachkräfte kamen jetzt zum ersten „Workshop Inklusion“ zusammen, um ihre Erfahrungen und Expertisen mit einzubringen. Die zentrale Frage „Was brauchen Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen, um in Neuss klar zu kommen?“ wurde in fünf Arbeitsgruppen diskutiert: „Verwaltung und Kommunikation“, „Mobilität“, „Bildung und Erziehung“, „Bauen und Wohnen“ sowie „Kultur, Freizeit und Sport“.

Sozialdezernent Ralf Hörsken moderierte den Workshop und freute sich über konkrete Ziele und Ideen für eine soziale und barrierefreie Stadt Neuss. Fachkräfte von Trägern, Verbänden und Vereinen entwickelten dabei mit Vertreterinnen und Vertretern der Neusser Lokalpolitik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Fachämter gemeinsame Ziele. Unter dem Leitgedanken „Nicht ohne uns über uns“ wurden auch betroffene Mitbürgerinnen und Mitbürger einbezogen. So konnte zum Beispiel ein vernetztes Blindenleitsystem in der Stadt Neuss ebenso als Ziel festgehalten werden, wie eine Lotsenstelle im Rathaus oder ein wirklich barrierefreies Internet. Alle Ergebnisse und Ziele werden nun Teil des ersten Inklusionskonzeptes der Stadt Neuss, welches im Sommer veröffentlicht wird.

Die Stadt Neuss verfügt mit ihren sozialen Organisationen und Beratungsstellen über ein gutes Netzwerk. Häufig stellen sich aber die Fragen, wo welche Beratungsstelle zu finden ist und welcher Träger welche Angebote macht. Aus diesem Grund veröffentlicht die Stadt Neuss parallel zum ersten Inklusionskonzept die Broschüre WER-WO-WAS bei Behinderung.

Für Fragen und Anregungen rund um das Thema Inklusion ist die Stabsstelle Inklusion der Stadt Neuss per E-Mail an mirjam.lenzen@nullstadt.neuss.de zu erreichen.